Private Rentenversicherung mit oder ohne Dynamik

Wer eine private Rentenversicherung abschließen möchte, der kann eine dynamische Option wählen. Das bedeutet, dass der Rentenversicherungsanbieter alle zwei Jahre eine Erhöhung der Beiträge vornimmt. So lässt sich der Wertverlust des Geldes, die so genannte Inflation, ausgleichen. Dieser Option können Sparer auch widersprechen. Ob dynamische Rentenversicherungsverträge sinnvoll sind oder nicht, erfahren Sie nun.

Wir würden uns sehr freuen, für Sie die passende Rentenversicherung zu finden. Dabei erfolgt eine individuelle Bedarfsanalyse, um auch im Alter finanziell auf sicheren Beinen stehen zu können.

Wie sinnvoll ist die Dynamikoption in den Verträgen

Mit einer dynamischen Rentenoption können Sparer zunächst niedrig einsteigen, die Beiträge erhöhen sich mit der Versicherungslaufzeit dann jedoch. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn zu Beginn der Vertragslaufzeit noch geringe Einkommen vorliegen. Es wird von einer durchschnittlichen Inflation von zwei bis zu drei Prozentpunkten ausgegangen. Anbieter stellen Dynamikoptionen von bis zu zehn Prozent zur Verfügung, um diesen Verlust ausgleichen zu können.

Aussetzen der Dynamikerhöhungen – Widerspruch und Ablehnen ist ein Möglichkeit

Versicherte werden gefragt, ob sie der Dynamikerhöhung zustimmen möchten oder eben nicht. Sinnvollerweise können Versicherungsnehmer mit ihrem Versicherer vereinbaren, ob sie alle zwei oder alle drei Jahre eine Erhöhung der Versicherungsprämien vornehmen möchten oder eben nicht. Diese Möglichkeit bietet sich bis zum Rentenbeginn und gilt bei der Privatrente, der Rürup- und auch Riester-Rente. Auch wer eine fondsgebundene Rente abgeschlossen hat, dann die Option aussetzen. Wer die Beitragserhöhung in drei aufeinanderfolgenden Perioden aussetzt, hat keinen weiteren Anspruch mehr.

Überschussbeteiligung und Kapitalauszahlung

Um eine gute private Altersvorsorge haben zu können, gelten neben den dynamischen Optionen auch weitere Faktoren, die über die Qualität der Rentenversicherungen entscheiden. So haben Versicherungsanalysen ergeben, dass die Kapitalauszahlung immer dann hoch ausfällt, wenn der Rentenversicherer eine hohe Überschussbeteiligung (Rendite) zur Verfügung stellt, geringe Abschlusskosten vorzuweisen hat und flexible Bedingungen vorweisen kann. Auch sollten andere Formen einer Geldanlage berücksichtigt werden.

Kosten berechnen – Unisex Regelungen

Es gibt unterschiedliche Faktoren auf die Kosten einer Privatrentenversicherung. Wer jünger ist, der kann zunächst wenige einzahlen (Beitragszahlung) als zu einem späteren Zeitpunkt. Eine weitere Möglichkeit der privaten Altersvorsorge bildet auch die Sofortente gegen eine Einmalzahlung. Diese Rentenversicherungsvariante bietet eine sofortige und lebenslange Vorsorge an. Die Kosten liegen hier jedoch deutlich höher. Nähere Informationen zur Allianz und Debeka.

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